Rotwangen Schildkröte Schildkröten

Das Aquaterrarium

Obwohl der größte Teil der Erde mit Wasser bedeckt ist, verließen im Laufe der Evolution viele Tiere ihren angestammten Lebensraum und eroberten sich das Land. Einige von ihnen blieben dabei dem Wasser weiterhin verhaftet und bewohnen nun einen Lebensraum am Übergang zwischen Wasser und Erde.
Winterruhe Schildkröten

Nach der Winterruhe

Zur optimalen Pflege von Wasserschildkröten ist es wichtig, den natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten nachzubilden. Entscheidend sind dabei die Herkunft der Art und das im natürlichen Verbreitungsgebiet bestehende Klima. Während in den Tropen Sonnenstunden und Temperaturen nur geringen Schwankungen unterliegen, weist die gemäßigte Klimazone stark ausgeprägte Jahreszeiten auf. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Ansprüche der verschiedenen Wasserschildkröten.
Schildkröten

Die Ernährung von Wasserschildkröten

Die optimale Ernährung ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Haltung von Wasserschildkröten. In ihren natürlichen Biotopen ernähren sich die Schildkröten von einer Vielzahl verschiedener Beutetiere, wie Libellenlarven, Schwimmwanzen, Wasserkäfern, Mückenlarven, Wasserflöhen, Krebsen und Schnecken. Der Laich von Amphibien gehört ebenso zum Nahrungsspektrum, wie Kaulquappen oder Molchlarven. Heuschrecken und andere Insekten, die als Anflugnahrung auf die Wasseroberfläche gelangen, werden von den Schildkröten ebenso gefressen wie ins Wasser gefallene Raupen, Käfer oder Würmer. Gesunde Fische sind dagegen für die meisten Wasserschildkröten zu flink, so dass meist nur kranke, geschwächte oder tote Fische erbeutet werden. Viele junge Schildkröten ernähren sich fast ausschließlich von tierischem Futter, für erwachsene Schildkröten reicht das Nahrungsangebot dagegen oft nicht mehr aus.