Im Online-Magazin von Tetra Europe finden Sie spannende Beiträge rund um das Thema Reptilien und Schildkröten.
Die optimale Ernährung ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Haltung von Wasserschildkröten. In ihren natürlichen Biotopen ernähren sich die Schildkröten von einer Vielzahl verschiedener Beutetiere, wie Libellenlarven, Schwimmwanzen, Wasserkäfern, Mückenlarven, Wasserflöhen, Krebsen und Schnecken. Der Laich von Amphibien gehört ebenso zum Nahrungsspektrum, wie Kaulquappen oder Molchlarven. Heuschrecken und andere Insekten, die als Anflugnahrung auf die Wasseroberfläche gelangen, werden von den Schildkröten ebenso gefressen wie ins Wasser gefallene Raupen, Käfer oder Würmer. Gesunde Fische sind dagegen für die meisten Wasserschildkröten zu flink, so dass meist nur kranke, geschwächte oder tote Fische erbeutet werden. Viele junge Schildkröten ernähren sich fast ausschließlich von tierischem Futter, für erwachsene Schildkröten reicht das Nahrungsangebot dagegen oft nicht mehr aus.
Die Taggeckos der Gattung Phelsuma gehören seit vielen Jahren zu den beliebtesten Terrarientieren und begeistern durch die Farbenpracht vieler Arten sowohl Neueinsteiger als auch Spezialisten. Besonders Arten, die wie der Goldstaub-Taggecko als Kulturfolger leben, erweisen sich dabei als gut haltbare Pfleglinge.
Die Rotwangen-Schmuckschildkröte war eine der ersten Wasserschildkröten, die Einzug in die Aquarien der Liebhaber fand. Aus amerikanischen Zuchtfarmen wurden zahlreiche Jungtiere importiert, die aufgrund ihrer attraktiven Färbung einen guten Absatz fanden. Dabei wurde oft nicht beachtet, dass Rotwangen-Schmuckschildkröten eine Panzerlänge von bis zu 30 cm erreichen können, so dass vielen Käufern ihre Schildkröte schnell zu groß wurde.